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8. Juli 20267 min Lesezeit

Compliance-Stapelung: EUDR, NIS2, CSDDD und VS-Standard gleichzeitig als KMU

Vor fünf Jahren bekam ein KMU-Zulieferer höchstens eine ISO-Frage. Jetzt stapeln sich die europäischen Pflichten: Nachhaltigkeit (VS-Standard/CSRD), Menschenrechte (CSDDD), Cybersicherheit (NIS2) und seit Kurzem Entwaldung (EUDR). Alles über dieselben großen Kunden.

Warum alles bei Ihnen landet

Sie selbst fallen selten direkt unter diese Gesetze — sie gelten für große Unternehmen. Doch diese geben ihre Pflichten an die Kette weiter. Die Folge: vier Arten von Fragebögen, vier Abteilungen, vier Formate, dieselben zugrunde liegenden Daten.

Wo sich die Regelungen überschneiden — und wo nicht

Richtlinien und Verhaltenskodizes überschneiden sich teilweise (CSDDD und die sozialen VS-Datenpunkte berühren einander). Aber NIS2 verlangt technische Cybersicherheit, die die anderen nicht kennen, und EUDR verlangt Parzellendaten, die einzigartig sind. Behandeln Sie sie als ergänzend, nicht als Duplikate.

Die Omnibus-Erleichterung (März 2026)

Die Omnibus-Richtlinie 2026/470 verengte die direkte CSRD-Pflicht auf Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden und 450 Millionen Euro Umsatz. Das erleichtert die direkte Last, ändert aber nichts am indirekten Druck: Ihre großen Kunden fallen weiterhin darunter und benötigen weiterhin Ihre Daten.

Ein Profil für alle vier

verified.supply bündelt den VS-Standard, die CSDDD-Erklärung, das NIS2-Assessment und das EUDR-Modul in einem einzigen Lieferantenprofil. Sie füllen jeden Teil einmal aus und teilen ihn mit jedem Kunden, der danach fragt — unabhängig davon, welche der vier Regelungen ihn antreibt.

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